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Sinnvoller Konditionsaufbau

Sport ist gesund und bringt Körper und Geist in Schwung. Gerade nach einem stressigen Arbeitstag ist eine Runde Joggen oder Radfahren ein idealer Ausgleich. Jedoch sollte man gerade als Anfänger darauf achten, dass man sich nicht gleich überfordert.


Ein sinnvoller Konditionsaufbau ist wichtig. Das bedeutet, am besten eine Ausdauersportart als Anfangsdisziplin auswählen (Joggen, Walking, Radfahren, Schwimmen) und die Trainingseinheiten nur sehr langsam steigern. Wer sofort mit Power den Berg hoch rennt und einen Puls von über 180 erreicht, wird wenig für seine Kondition und seine Fettverbrennung tun.

Die Muskeln und Gelenke müssen sich erst an die neuen Anforderungen gewöhnen. Also langsam beginnen, zum Beispiel mit Trainingseinheiten von jeweils 10-15 Minuten und dann im 5-Minuten-Takt steigern. Wichtig ist außerdem, laut Rat der Sportmediziner, die Regelmäßigkeit des Trainings. Drei mal die Woche eine halbe Stunde ist sinnvoller als sich einmal in zwei Wochen zwei Stunden auszupowern. Ebenso ist es sinnvoll, einen gewissen Tagesrhythmus einzuhalten. So sollte man in etwa immer zur gleichen Zeit trainieren, damit sich die Leistungskurve des Körpers dem Sport anpassen kann.

Die ungünstigste Zeit um den Körper zu beanspruchen ist die Mittagszeit, hier herrscht das „Tagestief“ was die Leistungsfähigkeit angeht. Morgens oder am späten Nachmittag ist das Training daher effektiver. Ungeübte sollten zwischen zwei Trainings ruhig auch einen Tag verstreichen lassen. Der untrainierte Körper braucht die Erholung zwischendurch und sammelt Kraft für neue Herausforderungen. Die Verletzungsgefahr wird so verringert und die Motivation erhöht. Die Grundlagenausdauer trainiert man am besten mit einer qualitativen Pulsuhr.


Diese zeigt an, in welcher Frequenz der Puls sein sollte, um Kondition zu stärken und gegebenenfalls Gewicht zu reduzieren. Ein zu niedriger Puls ist genauso ineffektiv wie ein zu hoher Puls. Deshalb lieber auf den eigenen Körper hören, als unbedingt mit den Kollegen oder dem Partner mithalten zu wollen. Dann sieht man in punkto Konditionsaufbau schon sehr bald erste Erfolge.

Michael Müller

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