Rundum fit und gesund mit einem Hund
Liebe Leser, vielleicht haben Sie schon einen lieben Hundefreund der mit Ihnen zusammenlebt, oder Sie ziehen in Erwägung sich demnächst in einen vierbeinigen Spielkameraden zu verlieben, vielleicht sind die folgenden Zeilen bei Ihrer Entscheidung relevant.
Hunde sind etwas Wunderbares aber auch sehr Anspruchsvolles. Sie brauchen viel Aufmerksamkeit und zwar täglich. Vor dem Kauf gibt es vieles zu beachten, was man in einschlägiger Literatur nachlesen kann.
Es gibt mannigfaltige Hunderassen, die sich für eine aktive Partnerschaft mit dem Menschen eignen. Ich möchte Ihnen einige Empfehlungen aussprechen, gerade wenn Sie in Kooperation mit Ihrem Hund gemeinsam an einem aktiven und gesunden Leben arbeiten wollen.
Wenn Sie ein sehr aktiver Mensch sind und sich die Arbeit frei einteilen können, vielleicht sogar über ein Haus verfügen, dann ist ein mittelgroßer Hund für Sie ideal. Beispiele für mittelgroße Hunde sind Border Collies.
Sehr anspruchsvolle Tiere die unheimlich viel Bewegung und Zuwendung brauchen. Spazieren gehen und zwar zügig, müssen diese blitzgescheiten Rabauken mindestens 3 Stunden am Tag. Zusätzlich fordern sie täglich neue Denkaufgaben, damit sie ausgelastet sind.
Ich habe unter anderem auch einen Border Collie, den ich bei meinen Bewegungsseminaren einsetze. Menschen die selbst die einfachsten Wege mit dem Auto zurückgelegt haben, entwickelten neue Motivation, um etwas für sich und ihren Körper zu tun. Dieser Hund eignet sich hervorragend für Menschen mit Übergewicht, denn mit ihm kann man viel mehr machen, als einfach nur spazieren gehen. Mit der richtigen Erziehung und dem richtigen Menschen wird der Hund ein idealer Lebenspartner.
Agility, Fährtenspiele, Lauftraining sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Allerdings muß man sich sehr genau überlegen, ob man sich so einen Wirbelwind ins Haus holt. Auf gar keinen Fall sollte man dies nur aus eigennützigen Gründen tun. Ich möchte Sie nur dafür sensibilisieren, welche ungeahnten Möglichkeiten in Ihrem Vierbeiner schlummern. Mit einem ausgewogenen Gesundheitsprogamm, tun sie sich und dem Hund etwas Gutes.
Wer einen Hund hat und aufgrund von ernährungsbedingten Gründen übergewichtig ist und keinen Krankheitswert hat, macht eindeutig etwas falsch!
Nun möchte ich Ihnen noch eine andere Rasse vorstellen, weil nicht jeder die oben angemerkten Haltungsbedingungen erfüllen kann.
Wie wäre es denn mit einem Yorkshire-Terrier? Ich spreche diese Rasse auf gar keinen Fall an, weil sie bei vielen Menschen aus Prestige Gründen im Trend liegt. Diese Hunde werden oft unterschätzt und einfach nur als Schoßhunde missbraucht. Dabei sind sie viel mehr.
Man kann mit einem Yorkshire durchaus in einer kleinen Wohnung leben. Man hat die Möglichkeit ihn auch einmal über einen längeren Zeitraum alleine zulassen, sofern man sich in der Zeit des Beisammenseins umfassend mit ihm beschäftigt.
Er braucht nicht soviel Bewegung wie ein Border Collie, ist als Lebenspartner aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Gerade auch für ältere Menschen die auf die Pflicht der täglichen Bewegung nicht verzichten wollen, ist ein Yorkshire der ideale Begleiter.
Zügiges gehen über einen Zeitraum von einer Stunde am Stück ist für diese kleinen Vagabunden kein Problem. Außerdem tut es der Seele unheimlich gut, wenn man nachhause kommt und freudig begrüßt wird.
Man hat weniger Möglichkeiten in eine Isolation zu verfallen, weil man gezwungen ist aktiv zu sein.
Genau wie beim Menschen ist auch die Ernährung beim Hund sehr wichtig. Es gibt heutzutage so viele Produkte auf dem Markt, dass man gar nicht mehr weiß, was man überhaupt kaufen soll. Mit am Wichtigsten ist, die Nahrung nicht ständig zu wechseln, sonst wird der Hund krank. Immer langsam umstellen und sich entweder selbst fachkundig machen, oder auf qualifizierte Menschen mit Hundeerfahrung zurückgreifen.
In meiner Beratungstätigkeit, habe ich viele Menschen kennengelernt, die durch einen Hund, unabhängig davon welche Rasse, eine positive Optimierung ihres Lebens erfahren haben. Das alles gestaltet sich natürlich um so positiver, je besser man sich über die jeweiligen Rassen informiert hat. Denn nicht jede „Liebe auf den ersten Blick“ reicht für ein ganzes Leben.
Lassen Sie sich unverbindlich von mir und meinen Kollegen beraten, falls Sie nähere Informationen zum Thema wünschen. Ich hoffe ich konnte Sie ein wenig sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.
Melanie Waldhardt
Gesundheitsberatung Waldhardt
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