Haarentfernung
Für viele Menschen ist Haarwuchs an den Beinen, unter den Achseln, in der Bikinizone oder im Gesichtsbereich sehr störend, besonders wenn dieser extrem stark ausgebildet ist. Je nach Haar und Hautbeschaffenheit gibt es die unterschiedlichsten Methoden für eine kurzfristige, längerfristige oder dauerhafte Haarentfernung, denn je nach kulturellem Umfeld gilt für viele Menschen schöne, glatte Haut bei bestimmten Körperteilen oder -bereichen als Körperpflege, als Modeerscheinung, als absolutes Minimum oder hat gar Symbolstatus.
Eine klassische und altbekannte Methode ist die Nass-Rasur. Diese tut nicht weh und ist kurzfristig besonders gründlich. Ein klarer Nachteil ist jedoch, man muss sich spätestens alle 2-3 Tage wieder rasieren da ansonsten Stoppeln sichtbar werden.
Ähnlich ist es bei der noch nicht so lange bekannten Trocken-Rasur. Auch sie ist schnell durchgeführt, braucht weder Wasser noch Rasierschaum, muss aber noch öfters wiederholt werden. Sowohl für die Nassrasur als auch für die Trockenrasur gibt es mittlerweile eine Reihe von modernsten Rasierern, Rasierschaum und Rasierwasser, welche in der Kombination keine Wünsche offen lassen.
Jene, die nichts von der Nass- oder Trockenrasur halten, können auf die altbekannte Enthaarungscreme zurückgreifen. Die Haare können schon nach kurzer Einwirkungszeit abgenommen werden, die Enthaarung hält meist eine Woche.
Diese drei oben genannten Möglichkeiten bezeichnet man als Depilation, d. h. es werden nur die sichtbaren Teile der Haare entfernt. Hingegen wird bei der Epilation das Haar mitsamt der Haarwurzeln entfernt. Auch bei der Epilation gibt es Unterschiede. Die Epilation gliedert sich in dauerhafte Verfahren, bei denen die Haarwurzel zerstört wird, und in nicht-dauerhafte Verfahren, bei denen das Haar nur ausgerissen wird, ohne die Haarwurzel zu zerstören, und nach einiger Zeit wieder nachwächst.
Zu den nicht dauerhaften Verfahren zählt die Kalt- bzw. Warmwachs-Methode. Hierbei werden Warm- oder Kaltwachsstreifen auf die Haut aufgetragen und mit einem Ruck abgezogen. Es tut weh. Der Vorteil: die Prozedur muss nur alle 3-4 Wochen wiederholt werden. Außerdem packt man das Übel bei der Wurzel, das heißt, hin und wieder zerstört man beim Ausreißen der Haare die Haarwurzel, so dass die Haare mit der Zeit spärlicher nachwachsen.
Gründlicher dagegen wirken so genannte Epiliergeräte. Diese sehen aus wie ein Rasierer, schneiden das Haar aber nicht ab, sondern zupfen es aus und sind deshalb bei nicht empfindlicher Haut zu empfehlen. Zu den dauerhaften Verfahren zählen Laser- und Lichtbehandlungssysteme und die Elektroepilation. Bei letzterem werden hochfrequente Wechselstrom und / oder Gleichstrom zur Behandlung eingesetzt.
Axel Müller
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