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Haarausfall stoppen ohne Minoxidil

Haarausfall ist für viele Menschen ein großes Problem. Ein Problem, das sowohl bei Männern wie auch bei Frauen auftreten kann.


Während der androgenetische Haarausfall bei Frauen im Regelfall zu einer Ausdünnung des Haares führt, die in vielen Fällen erst nach Jahren des Eintretens des Haarverlustes zu erkennen ist, kann der Haarausfall bei Männern, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird, zum Verlust der Kopfhaare und schließlich zur vollständigen Glatzenbildung führen. Der Arzneistoff Minoxidil findet seine Anwendung als Kaliumkanalöffner zellulärer Kaliumkanäle. Diese Anwendung führt zu einer Hyperpolarisierung der arteriellen Gefäße und damit verbunden zu einer Erschlaffung der Arteriolen, was zu einem Abfall des Blutdrucks führt.

Als Nebeneffekt der blutdrucksenkenden und somit durchblutungsfördernden Wirkung wird der Arzneistoff häufig auch als Mittel gegen Haarausfall eingesetzt. Als Nebenwirkungen des Medikaments sind eine verstärkte Natrium- und Wasserretention, Hyperglykämie, Hyperurikäme und ein Anstieg der Herzfrequenz und Hypertrichose bekannt. Aber auch ohne Minoxidil lässt sich der Haarausfall stoppen.


Bereits eine ausgewogene Ernährung kann einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Probleme beim Haarausfall bei Frauen und gleichermaßen bei Männern erkennen lassen. Veränderungen von negativen Gewohnheiten bei der Haarpflege, wie beispielsweise dem übertriebenen Bürsten, Dauerwellen, dem Färben und Bleichen des Haares oder unsachgemäße Verwendung von Kosmetika, können nachteilige Effekte auf das Haarwachstum ausgleichen.

Andreas Mettler

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