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Sudoku – Wo kommt es eigentlich her?

Entwicklung und Ursprung von Sudoku reichen weit bis in die Zeit der Römer zurück. Damals als magisches Quadrat bezeichnet, wurde die Spielfeldgröße in dieser Zeit auf 9 bzw. 16 Felder beschränkt und unterscheidet sich damit maßgeblich vom heutigen Sudoku, welches in der Standardvariante über 81 Felder verfügt. Ziel des magischen Quadrates ist es, in jeder Zeile und Spalte die gleiche Summe zu erhalten. Auch wenn das magische Quadrat heute noch in vielen Zeitschriften und Rätselbüchern auftaucht, erfreut es sich längst nicht so einer großen Beliebtheit wie Sudoku.


Die ersten richtigen Sudoku-Spiele traten im Jahr 1984 in Japan in Erscheinung. Unter dem Namen „Suji wa dokushin ni kagiru“ wurden in der Zeitschrift derartige Zahlenrätsel publiziert. Bedingt durch die rasche internationale Verbreitung wurde der Spielname „Suji wa dokushin ni kagiru“, der übersetzt „jede Zahl muss einzig sein“ lautet, in Sudoku umgewandelt.

An der Verbreitung des Spiels ist der Neuseeländer Wayne Gould maßgeblich beteiligt. Er hatte die findige Idee, eine Software zu entwickeln, die individuelle Sudoku-Spielfelder entwirft. Die neuen und einzigartigen Spielfelder wurden nach und nach an britische Zeitungen wie die „Times“, „Sun“ oder den „Daily Mirror“ verkauft, so dass dem großen Erfolgsweg von Sudoku nichts mehr im Weg stand.

Weltweit ist Sudoku heute eines der beliebtesten Rätsel. Die einen verwenden es zum Gehirntraining und die anderen überbrücken beispielsweise Wartezeiten an Bus- oder Bahnhaltestellen.

Im Internet finden sich viele Webseiten, die Software zur Erstellung eigener Sudoku-Spielfelder anbieten. In diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, dass Sudoku keinem Urheberrecht unterliegt. Das heißt jede Person kann Sudoku-Rätsel erstellen und veröffentlichen.


Auch wenn Sudoku auf den ersten Blick als schwer erscheint, mit ein bisschen Übung kann jeder zu einem Meisterspieler werden. Einmal angefangen, besteht wirkliches „Suchtpotenzial“ Wer bei der Lösung Unterstützung benötigt, kann sich den vielen Lösungshilfen bedienen, die sowohl im Internet als auch in Buchform vorliegen.

Axel Müller

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