Kizami-Zuki aus dem Karate
Als Kizami-Zuki bezeichnet man im Karate eine spezielle Kampftechnik, diese Kampftechnik kann man wie ein Prellstoß übersetzen. Um diese Technik anwenden zu können muss der Karateka bereits sehr gut mit den Grundlagen im Karate vertraut sein und ein geschultes Auge haben, um erkennen zu können wann er den Kizami-Zuki am besten anwendet.
Um diese Technik gut anbringen zu können, ist es wichtig das Gewicht mehr auf dem hinteren Bein zu haben damit man mehr Druck nach vorne ausüben kann. Um den Prellstoß anwenden zu können muss der Karateka recht dicht am Gegner herangehen, was wiederrum eine Gefahr für Angriffe vom Gegner bedeutet. Daher ist ein guter Reflex nötig um etwailige Angriffe sofort abblocken zu können. Damit der Gegner nicht sofort erkennt was man vorhat, ein Kizami-Zuki anzuwenden, sollte man sich vorsichtig in den Nahbereich des Gegner bewegen oder den Gegner selbst animieren in denn Nahbereich zu kommen.
Vorteile dieser Technik sind, das man diese schnell und damit für den Gegner überraschend anwenden kann. Dazu ist der Kizami-Zuki auch noch aus fast jeder Körperlage anwendbar. Als Nachteil muss man die Kurzdistanz zum Gegner nennen, dadurch wird man schnell selbst Angriffen ausgesetzt und geschulte und gut trainierte Karateka (schwarzer Grad Budogürtel) können diese Technik auch schnell abblocken.
Zum Abwehren bzw. verhindern das ein Gegner den Kizami-Zuki bei einem selbst anwendet, sollte man den Kampfabstand immer flexibel halten, dann kann man im richtigen Zeitpunkt den Abstand vergrößern. Ansonsten ist eine gute Deckungsarbeit mit der vorderen Hand immer gut.
Marcel Schulze
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