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Headdown – Fallschirmspringen für Fortgeschrittene

Das Headdown ist beim Fallschirmspringen die modernste Art zu Fliegen. Hierbei fällt der Springer senkrecht mit dem Kopf voraus Richtung Erde. Aufgrund des geringeren Luftwiderstandes erreichen die Springer wesentlich höhere Geschwindigkeiten, als in horizontaler Lage. Diese kann zwischen 200 und 350 km/h liegen.


Die eigentliche Kunst beim Headdown besteht darin, nicht auf den Rücken oder Bauch zu fallen, was einen abrupten Geschwindigkeitsverlust zur Folge hätte. Aus diesem Grund erlernen die Springer die Sicherheitshocke, bei der die Hände vor das Gesicht und die Knie bis zum Kopf gezogen werden. In der zusammengerollten Position bleibt die Geschwindigkeit erhalten und die Headdown Position kann ohne Geschwindigkeitsverlust wieder eingenommen werden.

Vor dem Erlernen des Headdown sollten der Fall in horizontaler Lage sowie Drehungen und Salti beherrscht werden. Des Weiteren ist die Fähigkeit sich aus jeder Lage stabilisieren zu können wichtig. Außerdem verlangt die ungewöhnliche Körperlage auf dem Kopf ein gutes Höhenbewusstsein.

Da beim Headdown extrem hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, wird der Headdown für gewöhnlich in einer Höhe von 1500 bis 1300 m beendet, allerspätestens bei 1100 m. Die Geschwindigkeit wird dann zunächst durch einnehmen der Bauchlage verringert, bevor der Schirm geöffnet wird.


Für alle die einmal den Freien Fall genießen wollen, bietet Tandemfallschirmspringen die Möglichkeit auch ohne Ausbildung die Schwerkraft zu spüren.

Claudia Bings

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