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Felix Magath – Der Alleinherrscher

Alles soll anders werden beim Werksklub VfL Wolfsburg. Nachdem man in den letzten Jahren permanent an den ausgegebenen Saisonzielen scheiterte und kontinuierlich den Trainer sowie die sportliche Führung wechselte und so zwei mal in Folge dem Abstieg aus der Fußball Bundesliga nur um Haaresbreite entgang, soll nun endlich endlich Kontinuität herrschen in Niedersachsen beim VfL Wolfsburg.


Dafür engagierte man vor der Saison den Trainerfuchs Felix Magath, der bei seinen vorherigen Stationen VfB Stuttgart und Bayern München höchst erfolgreich in der Bundesliga arbeitete. Magath wurde mich einer für den deutschen Fußball ungewöhnlich hohen Machtfülle ausgestattet. Felix Magath ist beim VfL nicht nur Trainer und Sportdirektor, sondern auch noch Geschäftsführer. In Punkto Neuzugänge investierte man wie nie zuvor und stellte beinahe eine komplett neue Mannschaft zusammen.

Die Niedersachsen achteten darauf, möglichst entwicklungsfähige, junge und möglichst deutsche Fußballer zu verpflichten. So wurden unter anderem aus der Bundesliga der begnadete Technicker Ashkan Dejagah von Hertha BSC Berlin, Mittelfeldotor Christian Gentner vom VfB Stuttgart und Allrounder Alexander Laas vom Bundesliga Konkurrenten Hamburger SV verpflichtet. Aus der Zweiten Fußball Bundesliga kamen die Abwehrallrounder Sascha Riether vom SC Freiburg und Marcel Schäfer vom TSV 1860 München, sowie Mittelfeldspieler Daniel Baier, ebenfalls 1860 München. Außerdem wurden Kader mit ausländischen Akteuren für die offensive verstärkt, wie Sergiu Radu und Vlad Munteanu, die beide von Energie Cottbus kamen oder dem höchsttalentierten bosnischen Nationalspieler Edin Dzeko und dem brasilianischem Angreiger Edinaldo Batista Líbano, dessen Spitzname Grafite lautet. Er kam aus Frankreich vom dortigen Fußballclub Le Mans UC 72. Aktuelle befindet sich der VfL Wolfsburg nach dem 14. Spieltag auf dem zwölften Tabellenplatz der Bundesliga wieder.


Man darf mit einer solch hohen Fluktuation an Spielern sicher nicht erwarten, dass der VfL auf einen UEFA-Cup Platz kommt am Ende der Fußball Bundesliga Saison, aber in den nächsten ein bis zwei Jahren erwarten sicher die Wolfsburger, dass sich das Modell Magath durchsetzt und man die internationalen Startplätze in Angriff nimmt, damit man dem anspruchsvollen Wolfsburger Publikum internationalem Fußball bieten kann.

Tobias Krentscher

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