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Digitale Frequenzumrichter – was müssen sie leisten?

Der Fortschritt im Industriesektor, vor allem aber der Bereich Maschinenbau, erfordert gleich lautend einen Fortschritt in der Antriebstechnik. Elektromotoren müssen mehr leisten aber dennoch langlebig sein. Digitale Frequenzumrichter sollen maßgeblich dazu beitragen. Als wichtigste Komponente in der Antriebstechnik sorgen sie für eine leichte, zielorientierte und vor allem flexible Drehzahlsteuerung.


Durch die Digitalisierung können Steuerbausteine einzeln angesprochen werden, so dass hier der große Vorteil im Vergleich zu einem analogen Frequenzumrichter liegt. Die Kommunikation zwischen Elektromotoren und Frequenzumrichter ist in erster Linie über ein Bedienteil möglich, so dass die manuelle Steuerung präzise ausgeführt werden kann. Über serielle Schnittstellen hingegen, ist eine direkte Kommunikation zwischen beiden Komponenten ohne manuellen Eingriff möglich. Im praktischen Maschinenbau wird aufgrund der heutigen Entwicklung in aller Regel durch computergesteuerte Prozesse auf die serielle Schnittstelle zurückgegriffen.

Die komplexen Anforderungen in der Industrie lassen nicht nur Standardlösungen zu. Die Größe eines Frequenzumrichter entscheidet maßgeblich über die Leistung einer Maschine. Um ein optimales Ergebnis erreichen zu können, ist es im Vorfeld von Nöten, die Ausgangsleistung zu bestimmen. Nur wenn die Ausgangsleistung und die Belastungsgrenze der Maschine kooperieren, kann eine optimale und vor allem schonende Leistung erzeugt werden.


Frequenzumrichter werden im Maschinenbau angewandt, um zum einen den möglichen Drehzahlbereich zu erhöhen und zum anderen einen erhöhten Drehmoment beim Anlaufen einer Maschine zu ermöglichen. Sie sorgen dafür, dass die Geräte im Allgemeinen eine geringe Beanspruchung erfahren, was wiederum zur Langlebigkeit einer Maschine beiträgt. Hauptsächlich bei Industrieanlagen vorzufinden, unterstützen Frequenzumrichter zudem den ökonomischen Gedanken. Durch einen gezielten Einsatz können Strom- und Antriebskosten minimiert werden.

Elke Lohre

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