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Die Arbeit an einer Fräsmaschine

Mit einer Fräsmaschine können Werkstücke, meistens aus Metall, bearbeitet werden. Dazu wird das Werkstück auf dem Bett der Fräsmaschine eingespannt und ein Schaftwerkzeug trägt bei hoher Umdrehung den Span ab.


Wir möchten in diesem Artikel näher auf folgendes Einsatzgebiet einer Fräsmaschine eingehen und deren Anwendung beschreiben:

Herstellung von Zahnrädern auf einer Fräsmaschine
Für die Herstellung von Zahnrädern mittels Fräsmaschinen ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, die in folgende Hauptbereiche aufgeteilt werden:

  • a. Fräsen
  • b. Abwälzen
  • c. Stoßen
  • d. Schleifen
  • e. Läppen
  • f. Schaben

Je nach gewähltem Verfahren können folgende Typen hergestellt werden:

  • a. Geradverzahnung
  • b. Pfeilverzahnung
  • c. Innenverzahnung
  • d. Schrägverzahnung
  • e. Schneckenverzahnung

Für die Herstellung von Zahnrädern wird in der Regel eine Wälz- Fräsmaschine genutzt. Gängige Zahnradformen sind z.B. Kegelräder, Stirnräder oder Schneckenräder. Je nach gewünschter Zähnezahl des Werkstückes muss auch die Fräsmaschine, beziehungsweise die Übersetzung zwischen der Hauptspindel und der Werkstückspindel eingestellt werden. Bei Fräsmaschinen besitzt das benötigte Werkzeug eine Schneckenform mit einer fest definierten Steigung. Das Werkstück folgt dabei bei jeder Drehbewegung des Fräswerkzeuges in einer Längsbewegung der Teilung. Mit Wechselrädern wird dabei das Übersetzungsverhältnis zwischen der Arbeitsspindel der Fräsmaschine und dem Tisch eingestellt.

Der Vorschubantrieb am Tisch dient dazu den Frässchlitten mit dem Fräser der Fräsmaschinen ununterbrochen und parallel zur Werkstückachse zu verschieben. Dieser Vorschub wird, da dieser pro Umdrehung des Werkstücks angegeben wird, über die Schneckenwelle der Fräsmaschine abgeleitet.


Auf diese Weise können geradverzahnte (hierbei wird die Fräsachse der Fräsmaschine um den Steigungswinkel alpha des Abwälzfräsers geneigt) oder schrägverzahnte Räder (Hierbei werden bei Fräsmaschinen neben der Fräserachse die Neigung zuzüglich des Winkels zur Schrägstellung des Rades eingegeben, welches eine zusätzliche Drehung des Werkstückes erfordert.) hergestellt werden.

Sven Meyer

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