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Teneriffa – die größte der Kanarischen Inseln

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Es ist eine Vulkaninsel mit dem Berg Pico del Teide fast direkt in der Mitte der Insel. Von oben sieht Teneriffa einem Spiegelei, welches nach rechts oben (nordöstlich) etwas weggelaufen ist, sehr ähnlich.


Das Klima der Insel ist für uns Deutsche durch die, das ganze Jahr über, milden Temperaturen sehr angenehm. Deshalb nutzen auch einige der Rentenbezieher die Insel gerade außerhalb der Saison über den Herbst und den Winter für längere Urlaube. Der Norden der Insel ist, klimatisch begünstigt durch die Passatwolken mit ihren Niederschlägen, auch landwirtschaftlich geprägt. Hier sind auch im Sommer die Niederschlagsmengen höher als im Süden der Insel. So sind es oft Passatwolken, die die Berge einhüllen. Der zu Adventszeit in Deutschland viel verkaufte Weichnachtstern ist auf Teneriffa in der Größe von Büschen anzutreffen.

Teneriffa ist seit über einhundert Jahren eine auf den Tourismus ausgerichtete Insel mit dem Flugplatz Los Rodeos im Norden und Reina Sofia im Süden der Insel. Beim Anflug auf Reina Sofia hat der Fluggast einen schönen Blick auf die Inseln Lanzarote und Fuerteventura. Der Tourismus konzentriert sich auf die Gegend um Puerto de la Cruz im Norden und auf den Süden der Insel. Dort sind direkt für die Touristen Städte am Meer gebaut. In Puerto de la Cruz findet man nicht den gewohnten Strand mit gelbem Sand. Hier ist der Sand auf Grund des Vulkanismus schwarz. Dieser schwarze Sand kann sich in der Mittagsonne so aufheizen, dass man dort nicht mehr barfuss gehen kann. Dafür gibt er am Abend noch viel Wärme ab. Das Meereswasserschwimmbad Lago Martianez wurde in den letzten Jahren saniert. Von der Strandpromenade hat man einen schönen Blick auf die Altstadt.


Wer etwas Abstand von Massentourismus haben will, kann sich für einen Urlaub auf Teneriffa eine der zahlreichen Ferienwohnungen mieten, zum Baden bieten sich auch Steilküsten mit kleinen Stränden an. Viele Urlauber nutzen die Insel auch für durchaus ausgedehnte Wanderungen und Museumsbesuche.

Axel Müller
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