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Dresden-Pillnitz: Der Weinwanderweg und der Musiker-Maler-Dichter-Weg

Dresden genießt einen Ruf als Kulturdestination mit einem breit gefächerten Angebot an Museen, Veranstaltungen, Bauwerken wie Semperoper und Frauenkirche sowie Hotels. Überregional kennt man vielleicht noch den Elberadweg in Dresden.


Aber Dresden hat weit mehr zu bieten. Dresden ist auch eine Wander-Destination. Wandern in Dresden? Das gibt es doch in der Sächsischen Schweiz und nicht in Dresden! Mitnichten. Durch die einmalige Lage im Elbtal war Dresden schon immer von einem sehr schönen Wandernetz in der Dresdner Heide und an Elbhängen umgeben, welcher durch die ansässigen Maler udn Künstler, wie Ludwig Richter, ausgiebig genutzt und bemalt wurde.

An der Talstation der Dresdner Schwebebahn, ein technisches Denkmal welches Loschwitz und Oberloschwitz miteinander verbindet, startet der Dichter-Maler-Musiker-Weg mit insgesamt 97 km bis in die Sächsische Schweiz. Vorbei an verschiedenen Stempelstationen, insgesamt 27 Stück, windet er sich durch die alten Weinhänge, welche nach der Rodung wegen Reblausbefalls mit Villen bebaut wurden, nach Oberloschwitz, Stempelstation am Dresdner Hotel Schöne Aussicht) und weiter parallel zur Elbe nach Wachwitz und Pillnitz zu. Einmalige Ausblicke gibt es fast an jeder Ecke zu erforschen.

Am Schloss Pillnitz kam man auf den weniger bekannten Weinwanderweg Pillnitz-Pirna mit 16 km wechseln. Die mit einer weinroten Traube gekennzeichnete Strecke überzeugt direkt mit ihrem schönsten Streckenteil. Man wandert zwischen, ober- und unterhalb der Rebstöcke des königlichen Weinberges Pillnitz und hat einen traumhaften Blick auf das Schloss Pillnitz und die Stadt Dresden. Durch die Borsberghänge vorbei am Keppschloß, der neue Wohnsitz unseres ehemaligen Landesvaters Kurt Biedenkopf kommt man nach Graupa. Hier lohnt sich ein Stopp im Richard-Wagner-Museum. Folgt man der roten Traube weiter gelangt man in den Wesnitzgrund und die 1910 erbaute Dietzmühle.


Hinter Copitz steigt der Weinwanderweg auf die „Schöne Höhe“ an. Hier ist der Name Programm, man hat einen herrlichen Blick über die Altstadt von Pirna und kann bis ins Osterzgebirge blicken. Der Abstieg bis zum Fuße des kleinen Weinberges erfolgt über Treppen.

Luis Gondet

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