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Panikrocker Udo Lindenberg malt

Was fällt einem eigentlich alles ein, wenn man an den Begriff Likörelle denkt? Den meisten wird sicher gar nichts einfallen, andere denken vielleicht an alkoholische Getränke. Schaut man im Wörterbuch nach, dann wird man den Begriff auf keinen Fall finden, denn es ist ein Wort, das es so bisher noch gar nicht gab.


Ausgedacht hat es sich kein anderer als der Schöpfer der sogenannten Likörelle, Udo Lindenberg, der bekannte und beliebte Panik Rocker. Dieser betätigt sich nun nicht mehr nur als Musiker, sondern hat auch die Malerei für sich entdeckt. Sein Material ist weder Acryl noch Öl, denn Udo Lindenberg war noch nie wie andere Menschen, er malt mit Alkohol. Daher auch der Name seiner Bilder. Diese sind nicht nur kreativ, ausgefallen, phantasievoll und frech, sondern inzwischen bei denen die sie kennen auch sehr beliebt.

Ausstellungen haben Udo Lindenberg schon den Erfolg seiner eigenwilligen Werke vor Augen geführt und er betont immer wieder, wie wichtig es ihm ist kreativ zu sein, sich ausleben zu können, ganz unabhängig ob er damit erfolgreich ist oder nicht. Die Motive auf den Likörellen stammen meist aus den Liedern Lindenbergs, aber auch aus seinem eigenen Leben und nicht selten zeigen sie sogar ihn selbst, auf der Bühne, aber auch zuhause. Selbstkritisch wie er eben ist beschönigt er nichts.


Öffentlich sagte Udo Lindenberg einmal über seine Werke, dass man so wenigstens etwas zu trinken im Haus hätte, wenn der Kühlschrank leer ist. Inzwischen malt er mehr, als dass er singt und seine handsignierten Bilder, die alle einen Titel tragen sind sehr beliebt und begehrt, er kommt mit dem Malen bald nicht mehr nach. Dennoch ist jedes seiner Werke absolut einzigartig und man erkennt sofort, wer der Künstler ist, denn diese Ausstrahlung kann nur ein Werk Lindenbergs haben, so eigen und doch so kreativ, wie die Werke zweifellos sind.

Neben Udo Lindenberg zeigt Galerie Zimmermann & Heitmann auch Flossis von Rosalie.

Tobias Heitmann

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