Die Geschichte von New York City
New York City, die erste Stadt auf dem 1492 neu entdeckten Kontinent, die es schaffte in nur wenigen Hundert Jahren größer zu werden als London und Paris. Die für viele Menschen aufregenste Stadt der Welt wurde im Jahr 1613 offiziell gegründet.
Sie teilt sich in die bekannten fünf Stadtbezirke Queens, Bronx, Brooklyn, Staten Island und Manahtten auf. Der Großraum New York weißt eine beeindruckende Einwohnerzahl von fast 19 Millionen Menschen auf. Schon früh nach der Entdeckung des Kontinents machten sich Entdecker und Händler gleichermaßen auf die Insel zu begutachten.
Schon im 17. Jahrhundert begannen holländische Handelsmänner damit Kontakte zu den dort lebenden Indianern aufzubauen. Bald entwickelte sich ein lukrativer Fellhandel zwischen den geschäftstüchtigen Europäern und den Ureinwohnern. Im Jahr 1614 erhielten dann die Holländer mit ihrer neu begründeten Neuniederland-Kompanie das Handelsmonopol für das Gebiet des späteren Manhattens.
1624 begann die eigentliche Konalisation der Insel. In diesem Jahr zogen etwa 30 niederländische Familien auf die heutige Insel Manhatten. Sie ließen sich nieder und begannen Häuser zu bauen und die Handelsbeziehungen zu vertiefen. 1626 wurde die Insel von den Indianern für nicht mehr als 60 Gulden abgekauft. Unter dem Namen Nieuw Amsterdam wuchs die neue Stadt, welche sich in der nun ebenfalls neu entstandenen Kolonie Nieuw Nederland befand enorm an.
Eine Metropole nahm nun ihren Anfang. Die Stadt hatte jedoch anfangs enorme Probleme. Die ständig wachsende Bevölkerung und die nicht klar strukturierte Regierung durch einen korrupten Gouverneur bereitet den Anfängen New Yorks einige herbe Schwierigkeiten. Die Kriminalitätsrate stieg in der Anfangszeit der Stadt enorm an. Petrus Stuyvesant wurde darauf im Jahr 1647 durch die Westindien-Kompanie eingesetzt um für Ordnung zu sorgen. Er blieb 17 Jahre in seinem Amt als Gouverneur von Neu Amsterdam bestehen. Während seiner sehr erfolgreichen Amtszeit wurden viele wichtige Erungenschaften erreicht. Unter anderem wurden unter seiner Anweisung die erste Schule, das erste Krankenhaus und das erste Gefängnis erbaut. Im Jahr 1652 ließ der selbe Herr im Süden der Insel eine geschichtsträchtige Wallaufschüttung vornehemen. Er ließ, um einen Schutz vor Überfällen zu garantieren, einen Erdwall aufschütten.
Daher entwickelte sich auch der Name einer dort noch heute verlaufenden Straße, der Wall Street. Am 2. Februar 1653 erhielt die zukünftige Metropole ertsmals das Stadtrecht. Der 2. Niederländisch-Englische Seekrieg führte dann letztendlich zur Umbenennung der Stadt. Im Jahr 1664 ergab sich Neu Amsterdam den englischen Streitkräften.
Die Stadt ergab sich wegen absoluter Unterlegenheit einer von Richard Nicolls geführten Seeflotte. Charles der II. sprach zuvor seinem Bruder James von York den Bereich zwischen Maryland und Neuengland. Die nun entstandenen Besitzwechselungsumstände führten zur Umbenennung in New York. Dieser Name wurde zu Ehren des neuen Besitzers James von York ausgewählt. 1667 gaben die Niederländer alle Rechte bezüglich der Kolonie auf und bekamen im Gegenzug alle Rechte für Suriname zugesprochen.
Sechs Jahre später in dem darauf folgendem 3. Niederländisch-Englischen Krieg gelang die erneute Einnahme der Kolonie durch die Niederländer. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer. Durch den Vertrags von Westminster am 19. Februar 1674 wurde dann endgültig die Abgabe der Insel und der Kolonie an die Engländer bestätigt. Das 18. Jahrhunder brachte keine Ruhe in die Geschcihte New Yorks.
Als Sitz des Unabhängigkeitsverfechters George Washington wurde New York Hauptquarier der Unabhängigkeitsbewegung. Kurzzeitig besetzten sogar die Briten die Stadt. Erst nach endgültiger Anerkennung durch die europäischen Staaten verließen die Engländer endgültig die Insel. Dies geschah im Jahr 1783.
1789 wurde selbiges George Washington zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Vier Jahre zuvor zerstörte ein großes Feuer die Stadt, besonders Manhatten. Zwei Jahre später blieben auch die restlichen Stadtbezirke vor Feuerkatastrophen nicht verschont. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde ein nie geahntes Bevölkerungswachstum verzeichnet. Die Stadplaner beschlossen wegen Übesichtlichkeit nun ein rasterförmiges Straßennetz anzulegen. Die Insel Manhatten sollte nun bis zur Südspitze bebaut werden.
Einzige Ausnahme zum sonstigen Rasternetz bildet bis heute der Broadway. Der Eriekanal schaffte dann den endgültigen Anstoß zur wirschaftlichen Karriere New Yorks. Die Stadt wurde nun zum größten Warenumschlagsplatz der Ostküste.
Die Verbindung New Yorks mit den großen Seen und somit mit dem Mittleren Westen gaben New York einen enormen Wirtschaftsschub. Bis heute is New York eine der aufregensten Städte der Erde und zieht mehr und mehr Menschen in seinen Bann.
Mario Lenitz
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