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Caspar David Friedrich und die deutsche Romantik

Die Romantik löste um am Anfang des 19. Jahrhunderts die Aufklärung und den Klassizismus ab. Während Joseph Mallord William Turner zum Vorreiter der Romantik in England wurde, wurden die deutsche Maler Caspar David Friedrich, Carl Blechen und Philipp Otto Runge zu den Hauptvertretern der deutschen Romantik. Während sich die Bilder von Carl Blechen und Philipp Otto Runge noch im Spannungsfeld zwischen Romantik und Realismus entwickelten und zu Lebzeiten wenig Beachtung fanden, wurde Caspar David Friedrich schon zu Lebzeiten als unbequemes Genie, großer Visionär und bedeutender Maler gefeiert.


Caspar David Friedrich wurde am 5. 9. 1774 in Greifswald geboren. Er besuchte die Kopenhagener Akademie und war ab 1798 in Dresden tätig. Seine von schwermütig-einsamer Empfindsamkeit erfüllten Bilder sind in ihrer strengen Komposition von der klassizistischen Landschaftskunst beeinflusst, haben mit kühner Ausschnitthaftigkeit der Malerei des 19. Jahrhunderts jedoch neue Wege gewiesen. Seine Themen sind oft von allgemeiner sinnbildhafter Gültigkeit und haben häufig Natur- und Landschaftsdarstellungen zum Gegenstand, wobei die Natur oft mit einem metaphysisch-transzendenten Charakter gemalt wird. Caspar David Friedrich starb am 7. 5. 1840 in Dresden. Caspar David Friedrich Werke prägte die Romantik wie kein zweiter Maler.


Der Begriff romantisch wurde zum Sinnbild für das Ahnungsreiche und Gefühlvolle, das den Gegensatz zum Effizienten und Rationalen darstellen sollte. Seine bekanntesten Werke sind „Wrack im Eismeer“ (1798), „Kreidefelsen auf Rügen“ (um 1818) und „Mönch am Meer“ (um 1825).

Boris Schmidtke

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