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Bilder von Joseph Mallord William Turner

Der am 23.4.1775 in London geborene Maler Joseph Mallord William Turner war neben Caspar David Friedrich einer der einflussreichsten Vertreter der Romantik und Landschaftsmalerei. Insbesondere die Marinemalerei sowie dramatische Naturszenen waren Quelle seiner Inspiration, die sich bis zu seinem Tod im Jahre 1851 in über 20.000 großartigen Werken dokumentierten. Die meisten seiner Bilder sind in der Tate Gallery in London ausgestellt.


Turner wurde am 23. April 1775 in London als Sohn eines Barbieres geboren. Turner durchlief keine künstlerische Ausbildung, sondern war Autodidakt. Sein Talent war so groß, dass er bereits im jungen Alter von 14 Jahren ein Stipendium der Royal Academy erhielt und nur ein Jahr später sein erstes Aquarell in der Royal Academy ausstellte. Nebenbei lernte Turner noch bei dem Aquarellmaler Thomas Malton, bei Paul Sanby und bei Philippe Jacques de Loutherbourg.

Eine Italienreise in den Jahren 1819/20, bei der er sich längere Zeit in Rom, Neapel und Venedig aufhielt, führte zu einem Stilwandel Turners, durch den sich seine Bilder zusehends vom Realistischen entfernten. Dieser Wandel sorgte für heftige Kritik, so dass einige Spätwerke von ihm wegen der Auflösung des Gegenständlichen nicht mehr in der Royal Academy ausgestellt wurden. Diese Bilder aus seinen letzen Lebensjahren gelten heute als seine berühmtesten Bilder. Am 19.12.1851 stirbt Turner in seinem Landhaus in Chelsea.


Joseph Mallord William Turner gilt Heute als Vorläufer des Impressionismus und Entdecker der „Stimmungslandschaft“. Nach ihm wurde auch der Turner Prize benannt.

Boris Schmidtke

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