Vor- und Nachteile von VoIP-Flatrates
Wer einen DSL-Anschluss hat und im besten Fall eine DSL-Flatrate dazu, kann auch eine so genannte VoIP-Flatrate nutzen, einen Pauschaltarif zum Telefonieren, der übers Internet realisiert wird (Voice over IP, kurz VoIP). Solche Angebote gibt es von allen großen DSL-Providern.
In der Regel sind bei diesen Flatrates nur die Kosten für Telefonate ins deutsche Festnetz im monatlichen Fixpreis inbegriffen. Einige Angebote decken auch Telefonate innerhalb Europas und nach Nordamerika oder sogar Gespräche in die deutschen Handynetze mit ab. Der Berliner Anbieter Strato beispielsweise offeriert ein solches Baukastensystem.
Im Schnitt muss man für eine Flatrate ins deutsche Festnetz rund zehn Euro im Monat bezahlen, es gibt aber auch günstigere Angebote für knapp acht Euro, die sogar einige Auslandsziele einschließen (etwa von Carpo). Die VoIP-Flats sind meist nur halb so teuer wie die Festnetz-Flats, dafür ist die Sprachqualität oft schlechter.
Ebenso wie bei Sprach-Flatrates, die übers Festnetz laufen, sollten Interessenten auch bei den VoIP-Flatrates nachrechnen, ob sie sich lohnen. Faustregel: Eine halbe Stunde am Tag sollte man schon zu den Inklusiv-Zielen (in der Regel also ins Festnetz) telefonieren, damit ein Pauschaltarif Sinn macht.
Thorsten Schmitt
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