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Handys und Handytarife

Die Akzeptanz von Handys und die derzeit erreichte Marktsättigung ist ein gutes Beispiel für die schnelle Entwicklung eines Marktes und die damit verbundene Entstehung eines völlig neuen Industriezweiges.


In Deutschland ist rein zahlenmäßig auf jeden Einwohner gut ein Handy registriert. Damit ist die Nutzung von Mobiltelefonen rein statistisch weiter verbreitet, als die Nutzung des Internet. In Wirklichkeit ist zu berücksichtigen, dass einige sicher zwei oder drei Handys in Benutzung haben.

Die heute betriebenen Geräte sind handlich und leicht. Es sind verschiedene Bauformen vorhanden: die klassische Bauart – wie eine Schokoladentafel, Klapphandys, Handys mit einem horizontalen Drehgelenk und Schiebehandys. Die meisten Handys sind nach normalen Nutzungsanforderungen gekauft, es gibt jedoch einige Typen zum „angeben“. Die Funktelefone der heutigen Produktion sind oftmals Multifunktionsgeräte. Viele sind mit einem Farbbildschirm ausgestattet und können somit bequem Bilder und Videos wiedergeben. Ausgerüstet mit zusätzlichen Speicherkarten können viele digitale Fotos, Filme oder Musik als MP3 kodiert wiedergegeben werden. In einigen Handytypen sind kleine Festplatten eingebaut, was die Speicherkapazität nochmals vergrößert. Viele Handys sind als Fotohandy mit Digitalkameras erweitert, welche schon mit 2 Megapixel bis zu 7 Megapixel Bildauflösung eine Qualität bieten, die reinen Digitalkameras nur gering nachsteht. Um bei schlechten Lichtverhältnissen gute Fotos zu erzielen, gibt es auch Handys mit echtem Blitz. Gerade auf jüngere Nutzer mit Lifestyleambitionen ist hier die Ausrichtung. Bilder oder Fotos können geschickter weise dann per Funk versendet werden, was natürlich meistens zusätzliche Gebühren bedeutet.

Der Kauf eines Handys erfolgt in Deutschland meist in Verbindung mit dem Neuabschluss oder der Verlängerung eines bestehenden Mobilfunkvertrages mit einem der großen Netzanbieter T-Mobile, E-Plus, D2-Vodafon, O2 oder von Service-Providern, die alle Netze als Weiterverkäufer bedienen. Bei der Vielzahl der auf dem Markt vorhandenen Handytarife gestaltet sich der durch die Laufzeit von 24 Monaten bedingte zweijährige Handy- und/oder Tarifwechsel oftmals zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Neben den Laufzeittarifen gibt es noch die Vorausbezahl- oder Prepaid-Tarife, welche mehr für Wenignutzer geeignet sind. Handys werden beim Kauf mit dem gleichzeitigen Abschluss eines Mobilfunkvertrages subventioniert.


Investiert man einige Zeit in Tarifvergleiche, besonders durch die Nutzung der Möglichkeiten des Internet, und ermittelt zeitgleich in Fachgeschäften oder Discountern Angebotsvarianten und ist weiterhin auch bereit, den bis dahin genutzten Provider zu wechseln, können Unterschiede von einigen zig Euro bis zu deutlich über Hundert Euro genutzt werden. Eine Kombination mit einer „Homezone“ soll als Festnetzalternative mit der gleichen Anschlussnummer günstige Tarife für das Telefonieren zu Hause gestatten.

Axel Müller
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