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Eine Telefonkonferenz

Eine Telefonkonferenz, im Englischen auch audio conference, oder abgekürzt AC, ist ein Leitungsmerkmal der Vermittlungstechnik mit zusätzlich angebotenen Möglichkeiten, die weit über die einer gewöhnlichen Dreierkonferenz hinausgehen.


Diese sind beispielsweise das Einberufen weiterer Teilnehmer und die selbständige Einwahl von Teilnehmern. Konferenzteilnehmer können auch anhand einer Liste einberufen werden. Möglich ist es auch die Zuweisung von Moderatorfunktionen, das Einspielen von Ansagen, und die Berechtigung die Moderatorfunktion auf andere Teilnehmer zu übertragen.

Dabei können ebenso Nebenkonferenzen stattfinden. Eine Telefonkonferenz benötigt dabei in jedem Fall eine Konferenzschaltung. Heutzutage sind Telefonkonferenzen von fast jedem Standard-Telefon aus möglich.

Bei Konferenzschaltungen können, je nach Art, zwischen drei bis zehn oder noch mehr Teilnehmer zusammengeschaltet werden. Bei manchen Anbietern werden sogar virtuelle Konferenzräume zur Verfügung gestellt.


Die zunehmende Bedeutung von Telefonkonferenzen entsteht vor allem durch den steigenden Fortschritt der digitalen Telefonie, wie Mobilfunk, ISDN und vor allem Voice-over-IP. Genutzt werden sie vor allem für geschäftliche Absprachen. An internationalen Finanzmärkten wird eine spezielle Form der Telefonkonferenz genutzt, so genannte „Question & Answer“ – Konferenzen, die eine selbstständige Einwahl erfordern. Sie werden auch als Conference Call oder Dial-In-Konferenz bezeichnet und spielen eine bedeutende Rolle bei der Information von Analytikern sowie Anlegern. Telefonkonferenzen werden heute von allen großen und den meisten kleinen Telekommunikationsanbieter angeboten.

Mark Breuer

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