Besser ein Handy ohne Vertrag als ein subventioniertes Gerät
Fast immer ist es günstiger, wenn man sich das Handy seiner Wahl selbst kauft und einen langfristigen – meist teuren – Vertrag kündigt.
Noch immer haben die meisten Deutschen langfristige Handyverträge (über 60 Prozent). Zwar sind seit dem Start der vielen Handy-Discounter die Preise deutlich gesunken; ein Wechsel kann viel Geld sparen. Offenbar machen sich noch immer viele Verbraucher nicht bewusst, dass viele der bestehenden Verträge hohe Minutenpreise haben. Das gilt auch für manche ganz neuen Angebote der großen Provider. Warum ist das so? Die Verträge mit den höheren Preisen beinhalten fast immer ein verbilligtes Handy.
Es lässt sich also klar sagen: Subventionshandys sind teuer erkauft. Dass sie trotzdem so beliebt sind, liegt Branchenexperten zufolge unter anderem daran, dass man ein Handy Vertrag alle zwei Jahre ein „Recht“ auf ein kostenloses Handy zu haben. Fast immer erweist sich diese Annahme als Trugschluss. Das Festhalten an einem teuren Vertrag wird alleine dadurch ganz sicher nicht rechtfertigt, da sind sich Verbraucherschützer einig.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Benötigt man beispielsweise besonders große SMS- oder Datenpakete, so ist häufig ein langfristiger Vertragsabschluss die einzige Möglichkeit. Und ein Subventionshandy kann in einigen wenigen Fällen dann Sinn machen, wenn man sich für ein Gerät mit einem sehr hohen Neupreis interessiert. Nachrechnen ist allerdings immer anzuraten!
Thorsten Schmitt
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