Tattoos
Tattoos und seine vielen Tattoomotive sind keine Mode der Gegenwart. Es wird angenommen, dass jede Ethnie zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entwicklung mit der Kunst des Tätowierens vertraut war. Am bekanntesten sind sicherlich die Tätowierungen indigener Völker Polynesiens.
Die Farbe und das Muster wurden durch das Schlagen auf einen Tätowierkamm in die Haut eingebracht. Das Geräusch, welches dadurch entstand diente dem Tahiti-Wort „tatau“ (Tätowierung) als Grundlage. Hier ist vermutlich der Ursprung des eingedeutschten Wortes Tatoo zu sehen. Selbst an der Gletscher-Mumie Ötzi wurden Zeichen auf der Haut entdeckt, die mit Hilfe von Holzkohle und Nadeln in die Haut eingearbeitet wurden.
Hierzulande sind Tätowierungen jedoch meist verpönt, da sie häufig mit den selbst gestochenen Tatoos von Gefängnisinsassen oder Matrosen in Verbindung gebracht werden. Erst seit den 90er Jahren verbreitete sich diese Kunst zu einem Körperkult der Jugendkultur.
Der Tatoo-Interessierte sollte sich gut über das Tatoo-Studio und seine Arbeitsweise informieren, da das Tätowieren mit gesundheitlichen Nebenwirkungen verbunden sein kann. Zum einen kann es zur Übertragung von Krankheiten wie Hepatitis und AIDS kommen, wenn keine Handschuhe getragen werden. Zum anderen sollten hochwertige Farben benutzt werden, die wenig Schadstoffe enthalten, die zellschädigend sein können. Gute Tattoovorlagen findet man kostenlos im Internet.
In guten Tatoo Studios gibt es aber viele Ordner mit Tattoovorlagen, Beratung inklusive.
Thomas Stern
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