Ratenkredit – weil es günstiger ist
Der Ratenkredit trägt seinen Namen aufgrund der Rückzahlungsweise. Diese erfolgt in einer beim Abschluss des Kreditvertrages festgelegten Anzahl Raten gleicher Höhe. Aus rundungstechnischen Gründen weicht die erste oder letzte Rate hiervon ab. Um dem Kunden einen Vergleich unterschiedlicher Angebote zu ermöglichen, muss der Kreditgeber den Effektiven Jahreszins angeben. Dieser enthält neben den vereinbarten Zinsen alle Kosten und Gebühren.
Der Zinssatz eines Ratenkredits ist günstiger als der des Dispositionskredites. Da aktuell sehr viele Banken um die Gunst der Kunden werben, werden Ratenkredite zu günstigen Konditionen angeboten. Ebenfalls haben einige Banken ihre Vergabekriterien gelockert und verlangen für kleinere Ratenkredite nicht mehr die Vorlage eines Gehaltsnachweises, sondern begnügen sich mit dem Nachweis des Besitzes einer EC- oder Kreditkarte. Andere Banken schließen jedoch alle Freiberufler und Selbständigen von der Vergabe eines Ratenkredites aus und gewähren einen solchen nur Beschäftigten in einem unbefristeten Anstellungsverhältnis.
Es ist möglich, einen Kredit online abzuschließen. In einigen Fällen begnügt sich der Kreditgeber hierbei mit den Angaben des Kreditnehmers. In anderen Fällen sind Belege per Post nachzureichen. Häufig ist ein Onlinekredit gegenüber dem Abschluss in einer Geschäftsstelle günstiger. In einigen Fällen wird eine Gebühr für die Berechnung des persönlichen Zinssatzes genannt, da dieser bonitätsabhängig ist. Wenn eine solche Gebühr auch bei Ablehnung des Kreditantrags berechnet wird, empfiehlt sich ein Verzicht auf diesen Anbieter.
Mario Wolff
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