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Aktienfonds – Risiko und Rendite

Aktienfonds sind die wohl bekannteste Form der Investmentfonds. Bei diesen Fonds wird das Vermögen des Anlegers ausschließlich in Aktien angelegt. Durch die Fülle an Aktienfonds, ist die Auswahl des geeigneten mitunter nicht einfach.


Die Anlageschwerpunkte sollten hierbei auf das Land, die Region oder auf einen Index festgelegt werden. Die Risikoeinstufung bei Aktienfonds beträgt 4 bis 5, das heißt sie sind sehr volatil und unterstehen mitunter starken Kursschwankungen. Je nach Kursverlauf können diese Fonds daher eine große Rendite abwerfen. Bei einem langfristigen Anlagehorizont empfiehlt es sich sogar, ein Teil des Vermögens in Aktienfonds zu investieren, da eventuelle Schwankungen bzw. Verluste über einen längeren Zeitraum hinweg wieder ausgeglichen werden können. Die Einordnung von Aktienfonds kann nach regionalen Fonds, Standardwertefonds und Branchenfonds erfolgen.

Regionale Fonds konzentrieren sich auf verschiedene Regionen, beispielsweise Europa, Asien oder Amerika. Um das Währungsrisiko einzugrenzen, sind deutsche bzw. europäische Aktienfonds am besten geeignet. Eine gute Alternative ist die Risikostreuung auf verschieden Regionen und somit auch auf verschiedene Währungen. Beim Kauf ausländischer Fonds sollte sich jeder Anleger jedoch im Vorfeld über Zinsenvereinbarungen und die wirtschaftliche bzw. politische Lage informieren. Gerade in wirtschaftlich instabilen Regionen sind immense Kursschwankungen nicht ungewöhnlich. Fonds, die sich nach der Branche orientieren, investieren beispielsweise in Aktien von Telekommunikationsunternehmen.


Fondsmanager übernehmen gern die die Auswahl der geeigneten Fonds. Die Kunst besteht jedoch darin, einen guten und niedrigen Einstiegspunkt beim Kauf zu finden. Erfolgt der Einstieg bei einem hohen Kursverlauf, sind die Renditechancen geschmälert. Gemeinsam mit dem Fondsmanager und einer gelungenen Risikostreuung kann eine gute und auch sichere Rendite erwirtschaftet werden.

Elke Lohre

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