Ausbildung zu Hotelfachfrau
Der Dienstleistungsbereich wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für gute und engagierte Fachkräfte sichere Arbeitsplätze, solide Verdienstmöglichkeiten und Entwicklungschancen bieten. Auch für eine selbstständige Tätigkeit ist eine Fachausbildung eine bewährte Basis. Wer im Dienstleistungsbereich tätig sein will, sollte sich bewusst sein, dass eine solche Tätigkeit vor allem mit anderen Arbeitszeiten verbunden ist, als es im „normalen“ Angestelltenverhältnis die Regel ist. Dienstleistung ist Kontakt mit Menschen, der Umgang und das Eingehen auf Andere. Letztendlich heißt es auch „dienen“ und dies bedeutet zumindest, die Meinung eines anderen Menschen akzeptieren zu können.
Ein „Grundlagenberuf“ ist die Ausbildung zur Hotelfachfrau bzw. zum Hotelfachmann. Die Ausbildung zur Hotelfachfrau macht mit allen Bereichen des Hotel- und Gastronomiegewerbes bekannt und ist somit sehr vielseitig.
Der Bewerber für diese Ausbildung benötigt zumindest einen Hauptschulabschluss, besser fährt er mit der mittleren Reife oder dem Abiturzeugnis in der Tasche. Für einen variablen Einsatz sind gute Fremdsprachenkenntnisse sehr von Vorteil. Fesch sollte der Bewerber für diese Ausbildungsrichtung sein – im Berufsdeutsch also ein angenehmes Äußeres haben. Gute Umgangsformen sind ebenso notwendig, wie Verkaufs- und Organisationsgeschick. Ein Führerschein und gefestigte Kenntnisse in Umgang mit den Office-Anwendungen eines Personal-Computers sind vorteilhaft.
Hotelfachfrau/-mann ist entsprechend Berufsbildungsgesetz (BBiG) ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung zur Hotelfachfrau dauert drei Jahre und beinhaltet solche Schwerpunkte wie Gästeempfang und Betreuung, das Herrichten von Räumen, das Servieren von Speisen und Getränken, natürlich auch das Kasseführen. Alles, was mit der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen in Zusammenhang steht, muss erlernt und geübt werden. Planung , Marketingmaßnahmen. Weiter gehören dazu Verkaufsgespräche, Personalplanung, Warenwirtschaft, Angebotserstellung, Gästekorrespondenz und und … eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung ist es, die alle Arbeitsabläufe eines Hotels enthält. So geht es auch durch die einzelnen Abteilungen, Etagenservice, Rezeption, Verkauf, Bankett und Büro, Service, Reservierung.
Die Berufsschule ist ein oder zwei Tage in der Woche oder auch blockweise zu besuchen, die praktische Ausbildung findet in Hotels und Pensionen statt. Nach der erfolgreichen Ausbildung arbeiten Hotelfachleute vorwiegend in Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Eine Weiterbildung bietet sich in den Sparten Fachwirt im Gastgewerbe, Hotelfachschule und Fremdsprachenkurse an. Somit ist auch eine Tätigkeit europa-/weltweit z.B. auf Kreuzfahrtschiffen oder in internationalen Hotelketten möglich.
Axel Müller
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