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Imagewandel im Fertigbau?

Waren Häuser in Fertigbauweise lange Zeit als unpersönlich verpönt, weicht diese – von Plattenbauten vergangener Zeiten beeinflusste – Haltung nun langsam einer freundlicheren Einschätzung. Fertighäuser, die auch gerne als so genannte Schwedenhäuser aus Holz angeboten werden, stehen für Gemütlichkeit, klares Design und erfüllen modernste Ansprüche bei Energieeffizienz und Ökologie. Nachteilig ist die zwar schnellere aber weniger individuelle Bauweise, allerdings gibt es auch Anbieter die Entwürfe von Architekten in ihrer Fertigung umsetzen können.


Ein Fertighaus ist ein Haus, das aus vorgefertigten Teilen besteht, beim Schwedenhaus aus vorbereiteten tragenden Konstruktionen und Wänden aus Holz, die an der Baustelle nur noch endmontiert werden. Somit wird die tatsächliche Bauzeit im Vergleich zur Stein auf Stein-Bauweise verkürzt, allerdings bedarf es dazu einer ausführlichen Planung, vor allem wenn wenig auf Standardisierungen, die im hohen Maß von Holzhaus-Anbietern bereitgehalten werden, zurückgegriffen wird.

Ausstellungen von Fertighäusern bieten einen Überblick über die vielen Möglichkeiten was Größe, Ausstattung, Aufteilung etc. betrifft, dort wird ein Musterhaus ausgesucht, das dann dem Grundstück, den Bedürfnissen und Wünschen der Bauherren angepasst wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit von vornherein auf eine Standardvariante zu verzichten und mit einem Architekten, der bestenfalls bereits mit dem Holzhaus-Anbieter kooperiert, das eigene Traumhaus zu gestalten.


Wichtig ist bei jeder Variante die Bemusterung, das ist die Absprache über die Ausstattung des Hauses, die innen auch das Heizungssystem, die Fenster und die Haustechnik (zum Beispiel auch den Ort der Steckdosen) betrifft. Da nachträgliche Änderungen bei Fertighäusern schwieriger sind und somit hohe Kosten verursachen können, ist Sorgfalt hier besonders empfehlenswert.

Elke Lohre

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