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Die Funktionsweise einer Wärmepumpe

Mit einer Wärmepumpe lässt sich die im Erdreich, Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Wärmeenergie für Heizungszwecke nutzen. Eine Wärmepumpe basiert auf dem thermodynamischen Prinzip, dass sich Gase beim Verdichten erwärmen und beim Expandieren abkühlen. Bei der Wärmepumpe wird dieser Effekt genutzt, indem ein Wärmemittel expandiert wird und sich dadurch abkühlt. Anschließend wird es z.B. in eine Erdwärmesonde oder Erdwärmekollektor geleitet und dort durch die höhere Umgebungstemperatur erwärmt. Das Wärmemittel wird anschließend zur Wärmepumpe zurückgeleitet, wo es durch einen Verdichter komprimiert und dadurch erwärmt wird. Das Wärmemittel kann nun seine Wärmeenergie an die Heizung abgeben, und damit für die Beheizung von Räumen oder zur Warmwasserbereitung genutzt werden.


Wärmepumpen weisen vor allem dann hohe Wirkungsgrade auf, wenn die Differenz zwischen dem Wärmemedium und der benötigten Temperatur des Heizungssystems möglichst gering ist. Dies ist vor allem bei den Wärmemedien Erdreich in Verbindung mit einer Erdwärmesonde und beim Wärmemedium Wasser der Fall. Auf der anderen Seite sind Heizungssysteme mit geringen Vorlauftemperaturen günstig. Hierzu zählen insbesondere die Wandheizung, die Fußleistenheizung und die Fußbodenheizung.

Markus Boos
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