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Bei Wind und Wetter einen schönen Ausblick. Wärme- und Wetterschutz bei Fenstern

Ein gutes Fenster bietet selbstverständlich nicht nur einen schönen Ausblick, es schützt auch den Raum dahinter optimal vor den rauen Bedingungen jenseits der Glasscheibe. Nichts ist schöner als den auf die Straßen hernieder prasselnden Regen in dem Wissen zu beobachten, dass kein Tropfen Wasser durch den Rahmen in das Innere dringt. Auch der kalt pfeifende Wind ist nur schön anzusehen, wenn er nicht durch die Ritzen pfeift.


Auf Basis der Annahme, dass die Hälfte der Energieverluste eines Raums auf die Undichte der Fenster und Isolation zurückzuführen sind, ist es einfach zu begreifen, dass eine gute Fensterisolation nicht nur ein gesundes Raumklima, sondern auch bares Geld wert ist. Da die Energiepreise immer weiter steigen, sind auch die Anforderungen an den Wärmeschutz nicht mehr dieselben wie früher. Das Isolierglasfenster ist von der Bauweise her zwar „nur“ ein Einglasfenster, jedoch werden zwei Glasscheiben zur Isolation verwendet. Der Rahmen um diese Scheiben ist luftdicht, und in dem Zwischenraum zwischen den Fensterscheiben befindet sich entweder getrocknete Luft oder ein Edelgas.

Mit der zusätzlichen Anwendung von die Wärmestrahlung reflektierenden Schichten kann nun der Wärmeverlust um ein Drittel reduziert werden. Die Konstruktion eines solchen Fensters ist auch mit drei Gläsern möglich, dementsprechend kann auch der Energieverlust noch weiter gedrückt werden. Der Rahmen eines solchen Glases muss natürlich unweigerlich stabiler gebaut sein. Auch muss er die gleichen isolierenden Eigenschaften wie das verwendete Glas aufweisen.


Problematisch bei all diesen guten Eigenschaften ist jedoch die geringere Lebensdauer dieser Fenster, die aufgrund der Bildung von Kondensat in den Zwischenräumen häufig zum Erblinden neigen.

Torsten Maue

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